Digitalisierung in der Schule

Ein interessantes Interview in der SZ zeigt, welche Chancen die Digitalisierung im Klassenzimmer bietet, mit welchen Herausforderungen Schüler und Lehrer aber auch vor allem in Deutschland leben müssen. Schauen Sie es sich an! Was sind Ihre Meinungen und vielleicht auch Erfahrungen aus erster Hand? Wie sehen die verschiedenen Generationen das Thema Digitalisierung in der Bildung?

http://www.sueddeutsche.de/bildung/digitalisierung-in-der-schule-plan-b-analog-1.3621410

Ipad Tablet Technology Touch
Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Die wohl abstruseste Entgleisung zu diesem Thema sehe ich im so genannten Modell „Bring Your Own Device“. Das Sparmodell für öffentliche Kassen hat Folgen, die ich als im Ruhestand befindlicher Medienpädagoge in keiner Weise mittragen könnte:
    1. Diejenigen Eltern, die aus guten Gründen (finanzielle Gründe, familiäre Grundwerte oder pädagogische Gründe sowie die Sorge um die Gesundheit) die permanenten Konsumverpflichtungen hinsichtlich des neuesten, teuersten und kultigsten Device ablehnen, werden gezwungen, sich entweder diesem Trend anzuschließen oder ihr Kind ins Abseits zu stellen.
    2. Die Schule wird zu einem Ort, in dem in Folge die unkontrollierbare Nutzung hochkomplexer Technik zum Alltag gehört. (Darf mein Unterricht mitgefilmt werden, dürfen während der Lernphasen Ferngespräche über SozNetzwerke geführt werden?)
    3. Die tatsächliche Nutzung der Devices zu unterrichtlichen Zwecken ist nicht gewährleistet, da diese Geräte vielfunktionale Nutzung zur gleichen Zeit ermöglichen.
    Meine Konsequenz hieraus:
    Medienkompetenz ausschließlich mit schulischen Geräten, deren Funktionen begrenzt werden können, und mit ausreichend geschultem multiprofessionellem Personal zu einer so genannten Querschnittsaufgabe von Schule machen und privates Vergnügen aus der Schule heraushalten.
    Weder die Kassiererin an der Kasse noch der Laborant oder der Werkmeister hat das Recht und die Möglichkeit, während seiner Berufstätigkeit seinen privaten medialen Interessen nachzugehen.
    Begreifen wir endlich die Schule als den Beruf der Schülerinnen und Schüler.

  2. Hallo,
    ich finde unsere Kinder und Jugendlichen werden viel zu wenig auf die Digitalisierung vorbereitet. Denn der Stoff ist zum Großteil derselbe wie vor 30 Jahren und in diesem Zeitraum hat sich einiges getan. Jeder Schüler sollte heute mit einem Tablet oder Laptop arbeiten, und die Schulen sollten mit WLAN ausgestattet werden. Natürlich besteht dann die Gefahr der Ablenkung aber es ist auch viel einfach so den Lernfortschritt zu überwachen, und die Schüler können viel leichter mit dem Lehrer kommunizieren. Gleichzeitig müssen nicht mehr tausende Bücher und Blätter zur Schule transportiert werden, was den Rücken schont gerade bei jüngeren Schülern. Wie sehen Sie das, was sollten die Schüler heutzutage lernen und wie sollten Sie arbeiten?

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