Der Stand der Demokratie

Wie ist der Stand der Demokratien in der Welt? Mit dieser äußerst aktuellen Frage beschäftigt sich Wolfgang Merkel in dem folgenden Artikel. Er kommt dabei zu der Schlussfolgerung, dass es den „reifen Demokratien“ heute besser geht als vor 50 Jahren, sie aber an einer doppelten Repräsentationslücke sowohl in der wirtschaftlichen als auch in der kulturellen Sphäre leiden. Damit meint er erstens eine wachsende wirtschaftliche Ungleichheit und zweitens eine Aufspaltung der Gesellschaft in zwei Gruppen: eine eher kosmopolitisch Denkende und Handelnde und eine eher nationalstaatlich bzw. kommunitaristisch Denkende und Handelnde, wobei die letztere wirtschaftlich benachteiligt ist.
Schauen Sie sich diesen spannenden Beitrag zur aktuellen Demokratiedebatte an! Sehen Sie es ähnlich wie der Autor oder sind Sie eher anderer Meinung? Gibt es dabei unterschiedliche Ansichten zwischen den Generationen?

http://cicero.de/innenpolitik/-demokratie-das-ende-vom-ende-der-geschichte

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Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Der Artikel ist wunderbar differenziert – ich kann ihm in vielen Punkten nur zustimmen. Denke auch, das Regierungssystem „Demokratie“ ist nicht gefährdet. Habe in den letzten Tagen in meinem Umfeld diskutiert. Wenn die Gefahren so lauern, wie Herr Merkel es beschrieben hat, ist unsere Demokratie dann im Innenverhältnis so aufgestellt, dass sie die Herausforderungen annimmt? Handelt es sich dabei um die Themen, die den Alltag der Parlamente bestimmen oder geht es da nicht oft um andere Themen.
    Ein Punkt wäre mir am 2.9. noch wichtig: wie dämmen wir den Lobbyismus ein, dessen Macht, im Gegensatz zu der des Volkes, kontinuierlich wächst.

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