1. Veranstaltung in Siegburg – Feedback von Anita

von Anita:

Wir müssen reden / wir haben geredet / wir müssen weiterreden!

Eine wichtige, eine tolle Veranstaltung am letzten Samstag in Siegburg. Dank an alle, die sie möglich gemacht haben. Fand ich im Vorfeld den Gedanken, mit Jüngeren über aktuelle politische und gesellschaftliche Fragen zu diskutieren schon gut, fühle ich mich jetzt wie angefixt.

Die Ideen, die Wünsche, aber auch die Sorgen und Ängste der jüngeren Generation finden – zumindest für mich – nur in globalen Formulierungen wie Generationengerechtigkeit ihren Niederschlag. Und damit meine ich die jüngere Generation, die sich nicht in politischen Parteien engagiert.

Wie wäre es, wenn bei einer der nächsten Veranstaltungen das Verhältnis von Älteren zu Jüngeren umgekehrt wäre? Zweidrittel Jugendliche und ein Drittel Ältere? Im wahren Leben haben wir ja schon die Übermacht.

Vielleicht war nicht alles neu für mich, aber es persönlich zu hören, dem/der Anderen in die Augen zu schauen, ist etwas anderes. Hören wir Älteren der jüngeren Generation genug zu? Halten wir sie für kompetent? Darauf muss ich künftig mal mehr achten.

Sie ist mit uns verbunden, verwandtschaftlich, freundschaftlich, nachbarschaftlich, an ihrem Wohlergehen muss uns einfach was liegen.

Und wie wichtig es ist, den Jugendlichen mehr Gehör zu verschaffen, ist mir nach dem „Duell“ gestern Abend erst recht deutlich geworden. Die Themen, die aktuell drängend angegangen werden müssten, und auch Samstag Thema waren, wurden nicht angesprochen.

Zum Abschluss wurde mehrfach angemerkt, es bedarf Räume, wo diese Gespräche wiederholt, fortgesetzt werden können. Eine Möglichkeit ist sicher, im eigenen Umfeld zu beginnen. Aber es bedarf der Öffentlichkeit, damit es Aufmerksamkeit gibt.

Ganz wichtig wäre mir dabei, dass es nicht ein Angebot von Parteien wäre. Da gibt es Wahlprogramme, Fraktionszwang usw., wie schnell werden da Ideen in Form gebracht. Da findet kein offener Austausch statt. Alles muss diskutierbar, hinterfragbar sein. Aussagen von politisch Verantwortliche die Dinge festschreiben – ist gesetzt – schrecken ab und letztlich entmündigen sie uns alle.

Ich bin gespannt auf die weiteren Veranstaltungen.

Feedback 1825515 640

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.